Stufenbeleuchtung im Hörsaal

In modernen Hörsälen und Auditorien erfordern oft verschiedene Nutzungsweisen wie Vorlesungen und das Halten von Präsentationen, unterschiedliche Beleuchtungsszenarien.

Bei Präsentationen, auf Leinwand oder Bildschirmen, wird meist die Raumbeleuchtung abgedimmt. Dabei ist zu beachten, dass Zuhörer sicher zu ihren Sitzen geleitet werden. Stufen, Gänge und Ausgänge müssen angemessen beleuchtet.

Die Beleuchtung muss immer angeschaltet sein.

Jedoch gerade bei Präsentationen, muss die Raumbeleuchtung gedimmt werden. Für diesen Fall, eignen sich besonders unsere Stufenprofile mit LED-Streifen hervorragend um Stufen erkennbar zu machen.

Sie sorgen für Trittsicherheit, auch im abgedunkelten Raum, ohne dabei störend während eines Vortrags zu sein.

Stufenbeleuchtung im Hörsaal

Worauf muss man achten bei der Stufenbeleuchtung?

Durch eine Stufenbeleuchtung im Hörsaal, sollen sich alle Treppenkanten im Raum klar voneinander abheben. Um bei abgedimmten Licht, Stürze durch falsches Auftreten beim Heruntergehen zu vermeiden, muss jede Stufenkante erkennbar sein.

Die beleuchtete Kennzeichnung der Stufe, soll bei Vorträgen oder Präsentationen nicht stören. Unabhängig von der übrigen Beleuchtung, ist die Funktion der Treppenbeleuchtung gewährleistet und diese immer eingeschaltet sein. Blendwirkung der Zuhörer und des Vortragenden, sowie eine Reflexion auf einer Leinwand sind zu vermeiden.

Worauf kommt es beim Einbau der Stufenbeleuchtung an?

Unsere LED Stufenprofile können verschraubt oder verklebt werden. Wir empfehlen wir die Profile zu verschrauben. Die Verkabelung wird seitlich zur Wand weggeführt, oder unter dem Profil durch eine Bohrung nach unten. Pro Stufenaufgang sollten bei der Verkabelung 2 Stromkreise eingeplant sein. Bei dem Ausfall eines Stromkreises, ist immer noch der Betrieb jeder zweiten Stufe gewährleistet. Somit werden pro Aufgang auch mindestens zwei Netzteile geplant.

Planung einer Stufenbeleuchtung.

Bei der Planung der Beleuchtung auf den Stufen im Hörsaal, ist wie bereits oben erwähnt wichtig, dass es pro Treppenaufgang 2 Stromkreise zwischen Netzteil und den Stufen sind. Die Anzahl der Netzteile ergibt sich aus der Anzahl und der maximalen Leistungsaufnahme der Leuchtmittel pro Kreis.

Sicherheit

In der Regel werden die Netzteile mit in die Notstromversorgung mit eingebunden. Um auch im Batteriebetrieb die Spannungsversorgung zu ermöglichen, müssen die verwendeten Netzteile sowohl mit 230VDC im Eingang, als auch DC (Batteriestrom, Notstrom) vertragen.

Die Kennzeichnung der Absturzkanten dient als als Zusatz zur Not- / Sicherheitsbeleuchtung. Hierbei ist aber auf die Sicherstellung der 1 Lux Regel bei Flucht- und Rettungswegen zu achten. Diese bezieht sich auf die vorgeschriebene Mindestbeleuchtungsstärke, die sich unter anderen nach DIN EN 1838 ergibt. Auf der Breite des Fluchtweges (2m)  muss die Beleuchtungsstärke 1 Lux, gemessen auf einer Höhe von 2cm über der Laufhöhe betragen.

 

Es ist eine maximale Abweichung in der Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke von 40:1 vorgegeben. Hierzu werden separate Sicherheitsleuchten eingesetzt.

Haltbarkeit

Als Leuchtmittel kommen LEDs zum Einsatz, die gegenüber alten Systemen wie Tubelight oder EL-Folien viele Vorteile mit sich bringen. Die Lebensdauer wird oftmals ein Wert von  50.000h angegeben. Namhafte Hersteller haben diese Angabe bereits nach unten bis auf 25.000h korrigiert. Grund hierfür ist, dass die Lebensdauer eines Leuchtmittels auch von Schaltzyklen abhängt. Somit liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. 

Kosten

Geringere Energiekosten und eine deutliche Reduzierung im Wartungsaufwands, amortisieren die Kosten der Anschaffung sehr schnell. Durch die Verwendung von hochwertigen Einzelkomponenten und langlebigen LED, können wir eine möglichst lange Lebensdauer gewährleisten.

Anfragen

Sie planen die Stufenbeleuchtung in einem Hörsaal zu ersetzen, oder komplett neu zu installieren, dann rufen Sie uns für ein Erstgespräch an.